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FC St. Pauli
Frauen- SCN 22:0.
Die Gastgeberinnen aus Heidelberg machten zu Anfang mächtig Druck
und dominierten während der ersten Spielminuten das Geschehen. Davon
unbeirrt profitierte der FC von einem Fehler der gegnerischen Hintermannschaft
und drehte das Blatt zur 5:0 Führung, die unser Team kurz danach
zum 10:0 Halbzeitstand ausbauen konnte.
Trotz nasskaltem Wetter ließen unsere Spielerinnen keinen Zweifel
daran, dass sie den Meistertitel anstreben und überzeugten durch
ihre technische und läuferische Überlegenheit, der die Heidelbergerinnen
machtlos gegenüber standen. Spektakuläre Tackles der Hintermannschaft
verhinderten ein ums andere mal ein Durchdringen der SCN-Dreiviertelmannschaft.
Die
Ecken Valk und Coen griffen mit jedem der sicher gefangenen Bälle
kompromisslos an. Schlussspielerin Duri bestach ein ums andere Mal mit
ihrer Durchschlagkraft. Durch die gezielten Tritte von Halb-Spielerin
Michau bauten die Hamburgerinnen mächtig Druck auf, dem die Süddeutschen
nicht Stand halten konnten.
Überzeugend war vor allem die Flexibilität im Sturm: Kapitän
Jahnke (normalerweise No. 8) und Innenspielerin von Knoblauch gaben eine
Paradevorstellung in der ersten Reihe und sogar der Wechsel beider Flanker
nach der Halbzeitpause in die erste Reihe tat der außerordentlichen
Leistung keinen Abbruch.
Mit dem 22:0 Sieg erkämpfte sich der FC St. Pauli die Tabellenführung.
In einem trotz schlechter Wetterbedingungen packenden Spiel überzeugte
das Team um Trainerin Matschkowski durch Teamgeist und technische Perfektion.
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