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Rolf Kowalik zurückgetreten
 
In dieser Woche trat Rolf Kowalik ( FC St. Pauli ) von seinem Amt als Vorsitzender des Hamburger Rugbyverbandes zurück.

Als Grund hat Rolf das mangelnde Vertrauen der Hamburger Vereine in seine Arbeit angegeben. Er hatte sich in den letzten Monaten energisch um die Errichtung von Clubräumen auf der Rugbyanlage Saarlandstraße bemüht und unter allergrößtem persönlichen Einsatz endlich die Zustimmung aller beteiligter Behörden erreicht, was unter den Hamburger Verhältnissen ein riesiges Kunststück ist, nach denen der gesamte Stadtpark als quasi unveränderliches Kulturdenkmal gilt. Die Aufstellung von Containern, mit denen die für unsere Kinder- und Jugendspieler, Eltern, Zuschauer und Gastmannschaften und auch als Tagungszentrum für den Verband selbst dringend benötigten Clubräume geschaffen werden sollten, wurde aber in letzter Minute durch die Vereine HRC, Exiles RFC und HSV verhindert. Mit dieser Art Fundamentalopposition - nach dem Motto: lieber gar kein Fortschritt als einer, der St. Pauli nützt - wollte Rolf sich nicht länger auseinandersetzen.
Mit ihm hat ein außerordentlich erfolgreicher Vorsitzender sein Amt aufgegeben. Unter anderem kann er auf eine deutliche Steigerung des Verbandsetats, die Übernahme des Platzes Saarlandstraße in die eigenverantwortliche Verwaltung durch den Verband, die Durchführung der Frauen-EM 2005, den Zuwachs durch den Beitritt der Vereine SC Varel, VFL Jesteburg und TSV Karlshöfen sowie die Zusage der Stadt, einen zweiten Rugbyplatz zu errichten, zurück blicken. Nur
mit dem Versuch, eine einheitliche Vision der Vereine davon, wo es mit dem Hamburger Rugby hingehen soll, ist er gescheitert. An diesem Problem müssen sich nun neue Männer oder Frauen versuchen.
JM

 
 
 
 
 
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