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Bericht vom Schiewetter-Cup (19..6.2010)
 
Am Sonnabend, 19.Juni, fand wie jedes Jahr im Rahmen der „Kieler Woche“ der „Schietwetter-Cup“ in Kiel statt.

Wie immer wurde ein 7er-Turnier mit dieses Mal insgesamt 40 Teams aus mehreren Ländern gespielt.

Nachdem im letzten Jahr unsere Frauen das Turnier gewonnen hatten und unser Männerteam äußerst ehrenvoll, fast sensationell den zweiten Platz nach Siegen u.a. über ein „Fiji-Team“ der British Army belegt hatte, trat dieses Jahr nur unsere Frauenmannschaft an.

Es gelang unseren Frauen, den Cup (einen überdimensionalen Frosch) überlegen zu verteidigen mit Siegen in allen 5 Spielen (3x Vorrunde, Halbfinale, Finale), ohne einen einzigen Gegenpunkt zuzulassen.

Eindrucksvoll war das geschlossene Auftreten der Mannschaft, schon beim Eintreffen auf dem Platz, beim Einspielen jeweils vor den Spielen und im gesamten Turnierverlauf; in allen Spielen wurde intensiv um jeden Ball gekämpft, so daß die Gegenerinnen schon bei der Ballannahme unter Druck gerieten und selbst die versierten Mannschaften von Kiel und Germania List kaum systematische Spielzüge aufbauen konnten. Zeitweise zeigten unsere Frauen Spielzüge, die Phil eigentlich erst in den nächsten Trainingseinheiten einüben wollte.

Wesentlich für diese guten Leistungen war Ninja als Kapitänin, die nicht nur als Spielerin glänzte, sondern bestens die Mannschaft auf dem Spielfeld organisierte und die Vorbereitung vor den Spielen leitete. Beeindruckend auch die Integration der „Neuen“ Marie-Luise, Catherine und Reena, wobei Catherine bekanntlich schon viel Erfahrung beim Münchner RFC (2.BL, RL) gesammelt hat.

Eine besondere Ehrung gab es für Johanna als beste Spielerin des Turniers. Auch eine Auszeichnung als „toughste“ Spielerin hätte sie sich verdient – trotz einer schmerzhaften Schulterprellung im zweiten Spiel spielte sie mit vollem Einsatz weiter, und auch eine wiederholte Verletzung an gleicher Stelle im Finale konnte sie nicht stoppen. Weitere Verletzungen gab es bei uns nicht; eine Kielerin (Lotte Kannengießer) und eine
Spielerin aus Jena mußten jedoch kurzzeitig ins Krankenhaus (ohne unsere Einwirkung). Wir wünschen gute Besserung.

Resultate:
vs. Uni Franken 34-0 (eigentlich 39-0, Dietmar Sch. hat einen Versuch übersehen)
vs. USV Jena 35-0
vs. Uni Mainz 39-0
vs. Kiel (Halbfinale) 15-0
Finale gg. Germania: 19-0

Zum Finale der Originalton von Phil:
The final saw Germania to be physically combative in taking the ball up, however they were met with strength and determination in the tackle from St Pauli who played as a TEAM. St Pauli kept their focus and the 7s principles of width, straight running and kept the ball alive with good passing and support, scoring 3 tries / Ninja (1) Alina (1) Cat(1)

Unser Team:
Ninja Duri (Captain), Ebru Yaral (Manager), Vanessa Werner, Catherine Teisset, Alina Stolz, Johanna Schlüter, Lidija Milina, Jessica Kampmann, Marie-Luise Sauter, Mareike Wendebourg, Reena Eddicks

Trainer: Phil Gilbert, Unterstützung: Inga Lasswitz, Fan: Martin Friedland

Versuche:
Ninja (10), Alina (5), Johanna (4), Cat (4), Lidija (2), Ebru (1), Marie (1)
Erhöhungen: Cat (2), Johanna (2), Ninja (1), Alina (1)

Der vorgesehene Pokal für die beste Kostümierung geriet leider in Vergessenheit; unsere Frauen waren auch hierfür bestens vorbereitet als gigantische „Welle“, die mit Phil als „Käptn“ an der Spitze über das Feld schwappte und Freiwillige wie Unfreiwillige verschluckte.
Ein weiterer Höhepunkt des SWC ist regelmäßig die Party nach dem Turnier; hiervon ist jedoch nichts überliefert, da die berichterstattenden älteren Herren sich dezent vorher gen Hamburg zurückzogen.

Phil, Martin

Bilder gibt es u.a. bei:

 
 
 
 
 
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